Gender Mainstreaming ...  

rm_Benkai7 56M
1685 posts
4/27/2006 11:50 am
Gender Mainstreaming ...


Definition

Gender Mainstreaming
bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und M鋘nern von vornherein
und regelm溥ig zu ber點ksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.


Gender
kommt aus dem Englischen und bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell gepr鋑ten Geschlechtsrollen von Frauen und M鋘nern.
Diese sind - anders als das biologische Geschlecht - erlernt und damit auch ver鋘derbar.

Mainstreaming
{englisch f黵 "Hauptstrom"} bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe, die bisher nicht das Handeln bestimmt hat, nun zum zentralen
Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.


Gender Mainstreaming ist damit ein Auftrag an die Spitze einer Verwaltung, einer Organisation, eines Unternehmens und an alle Besch鋐tigten, die unterschiedlichen Interessen und Lebenssituationen von Frauen und M鋘nern in der Struktur in der Gestaltung von Prozessen und Arbeitsabl鋟fen in den Ergebnissen und Produkten in der Kommunikation und 謋fentlichkeitsarbeit in der Steuerung (Controlling) von vornherein zu ber點ksichtigen, um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und M鋘nern effektiv verwirklichen zu k鰊nen.




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Benkai7 { ... { Z



rm_Benkai7 56M
2358 posts
5/12/2006 7:38 am

Liebe "gianna1960".

Ein "kleines Geheimnis" will ich f黵 Dich l黤ten ... eines meiner vielen ... lach ... Ich war der erste Mann (als Urlaubs- und Krankheitsvertretung) in den K點hen der Kindertagesst鋞ten der Stadt Dortmund und habe dort zweieinhalb Jahre neben meinem Studium in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet ... und auch ich hatte mich mit vielen Vorurteilen bei meinen "Kolleginnen", aber auch mit denen von Kindern zu besch鋐tigen ... da "M鋘ner" doch keine "Frauenarbeit" verrichten ... lach ... den Kindern konnte ich "die Realit鋞" echt prima und einfach sichtbar machen . ... bei den sogenannten "erwachsenen Frauen" war es schon (sagen "wir" einfach mal) etwas schwerer ... schmuntzel ... es war viel Unsicherheit im Spiel ... und komischer Weise weniger auf meiner Seite ...

Dein Benkai7


rm_steven3763 54M

7/1/2006 6:49 pm

Hallo "gianna1960"

Und das auf DIESER website!? Ich bin begeistert und sehr verwirrt zugleich.

steven3763


rm_Benkai7 replies on 7/2/2006 1:24 am:
Lieber "steven3763".

Du sprichst zwar "gianna1960" an ...

Verwirrung ist gut ... kann den Geist öffnen und helfen, die eigene Position zu überdenken ... Sexualität ist ein Bestandteil von Kultur ... Kultur beinhaltet auch, den allgemeinen Umgang Mit- und Untereinander ...

Benkai7

rm_steven3763 54M

7/3/2006 12:13 pm

Lieber "Benkai7",

Du hast schon recht: weniger "gianna1960" als Dir gebührte die eigentliche Ehre, von mir angesprochen zu werden. Halt ein typisches Beispiel für die "hohe, unterschwellige, sorgsam versteckte und hochglanzpolierte Diskriminierung" (Zitat "gianna1960"): Ladies first nennt sich das. Schweinerei sowas. Außerdem bin ich hetero, und wollte mich schlicht bei "gianna1960" einschleimen. Sie ist ja offensichtlich KEIN fake - oder ist Dir Du schon einmal ein Fake mit Rentenanwartschaft begegnet?

...kaputtlach...

Erheiterte Grüße an Euch BEIDE ! ! Und der eigentliche Witz kommt zum Schluß: "gianna1960's Profil ist abgeschaltet".

steven3763

PS: Hast Du einen Lehrstuhl inne, oder machst Du das alles aus Hobby?


rm_Benkai7 replies on 7/3/2006 11:06 pm:
Lieber "steven3763".

... Ironie des Lebens ... schmunzel ... womit wir wieder nicht nur bei "Kunst und Kultur" wären ... sondern auch "Philosophie" mitbedenken ...

Benkai7

xwindfaengerx 39M

10/5/2006 3:32 am

Hi Benkai

"Gender Mainstreaming" ist ein neuer Begriff und eine richtig guter Ansatz, aber ist es denn nicht schon seit Jahrzehnten in Betrieben im engeren Sinne so?

Ok die Prozessoptimierung wäre neu und absolut überfällig, aber hat es denn nicht auch etwas mit Fähigkeiten und Stellenbeschreibungen zu tun? Sprich der Psychologie und dem Typ und wäre da ein Verallgemeinerung in "Mann" und "Frau" nicht ein Rückschritt?

Da Stellen doch eine Zusammensetzung aus Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen, Potenzialen und Kopetenzen ist, also immer mehr dazu neigen besser auf den Einzelenen zugeschnitten zu sein um Hierarchien abzubauen und ein gelungenes Unternehmerdenken weg von Liniendiargrammen hin zur Matrix, oder von mir aus auch Tensororganisation hinführen könnten, sprich kürzere Wege, flexibleres Handeln, um z.B. im operativen Sektor auf kurzfristige Änderungen am Markt reagieren zu können und nicht an der Budgetierung zu hängen. Also eine operative Planung, wie dieses im Benchmarking oder mit Hilfe von Rolling Forcast möglich ist.

Ein Unternehmen muss schlagfertig sein und sich schnell den Gegebenheiten am Markt anpassen können und dafür ist es wichtig das die Wege im Unternehmen nur so lang sind, wie sie sein müssen und dass nicht nur ein gutes Controlling vorhanden ist, sondern ebenso ein ausreichendes Qualitätsmanagement durchgeführt worden ist. Was will der Kunde? Der Kunde sagt, was er möchte und er bestimmt eben so die Qualität des Produktes, und an dieser müssen die Prozesse angelegt werden.

Es ist ein sehr komplexes Gebilde, wo ich persönlich denke, dass die ganze Mann-Frau Betrachtung sehr überholt ist und mehr auf das Individuum gesehen werden muss. Die Auswahl kommt doch bereits bei der Stellenbesetzung, wo bei sozialen Stellen doch Frauen mit ihrem Geschlecht im Vorteil sind und bei logischen Aufgabenbereichen haben Männer eine höhere Wahrscheinlichkeit die Stelle zu bekommen, aber im Prozess im Unternehmen finde ich die Betrachtung fehl am Platz, weil dort der Kunde, seine definierte Qualität, dass eigene Corporate Image und somit die eigene Philosophie des Unternehmens im Mittelpunkt steht. Jeder Mitarbeiter/in hat es zur Aufgabe diese zu befolgen, alles andere wäre auch für den Kunden sehr verwirrend.

Bezüglich der Politik sage ich nichts, ich denke wir wissen alle das es nicht gerade im Hoch einer geistigen Phase niedergeschrieben wurde und ich Stimme Dir mit Deiner Meinung völlig überein, aber ebenso denke ich, dass man es aus diesem Grunde nicht für voll nehmen kann.


rm_Benkai7 replies on 10/10/2006 1:12 am:
Lieber "xwindfaengerx".

Gib diesen "Begriff" mal in eine der Suchmaschinen ein ... so findest Du nicht nur verschiedene "EU-Projekte" ... Nur ein kleines, dafür aber markantes Beispiel ...

"Fort- und Weiterbildung" für Mütter ... Die Öffnungszeiten von den entsprechenden Einrichtungen, die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln (meistens ist nur ein Auto in der Familie und das benötigt der Partner um seinen Beruf auszuüben), die Öffnungszeiten diverser Tageseinrichtungen für Kinder machen es vielen Frauen (oder dem zu Hause bleibenden Partner) nahezu unmöglich beruflich auf der "Höhe" zu bleiben und/oder sich weiterzubilden ...

Von daher ist es absolut notwendig verschiedene Auswirkungen in komplexeren Strukturen wahrzunehmen und zu erkennen ... um angemessene Lösungen für eine wirkliche "Gleichstellung" zu erreichen ...

{ Benkai7 { ... just a poor Rōnin marching by ... { Z

xwindfaengerx 39M

10/11/2006 2:42 am

Aha,

klingt gut, werde mich gleich mal ein wenig darin vertiefen.


rm_Benkai7 replies on 10/11/2006 5:39 am:
Lieber "xwindfaengerx".

... Diese Sichtweise der "Gleichstellung" macht jedenfalls für mein Verständnis mehr Sinn als die Idee "ursprüngliche und aus anderen Kulturkreisen stammende Lebensweisen" auf uns übertragen zu wollen ...

{ Benkai7 { ... just a poor Rōnin marching by ... { Z

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