Die neueste Geschichte aus meinem online-Tagebuch - MissValentine in Berlins Nachtleben  

pussyvalentine 41F
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3/1/2006 10:50 am

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3/5/2006 9:27 pm

Die neueste Geschichte aus meinem online-Tagebuch - MissValentine in Berlins Nachtleben

Berlins Nachtleben

Komischerweise habe ich in dieser Nacht so gut geschlafen, dass ich nicht mal hörte wann Mia nach Hause kam.
Wie ein Schleier legte sich etwas über meine Erinnerungen an gestern Abend. Dieses Schloss, die nackte Frau mit ihrem perfekten Körper im Flur und dieser schreckliche Mann, dessen Schwanz ich lutschen musste.
Vor einem Monat wäre ich definitiv therapiefällig nach so einem Erlebnis ‒ mittlerweile kann ich zum Glück ganz gut mit dieser Welt umgehen.
Ich musste Mias Geheimnis lüften. Was hat sie mit diesem Schloss und den mysteriösen Plakaten zu tun? Warum verhält sie sich manchmal so komisch und Betty gegenüber sogar total abweisend?
Ich nahm mir fest vor, meiner besten Freundin hinterher zu spionieren. Ich musste herausfinden, womit sie sich den ganze Tag beschäftigt und ich...
„Paula, schläfst du noch?“ ‒ Mir blieb fast das Herz stehen, als mich Mias Frage aus meinen Gedanken riss. Eine Sekunde später stand sie dann auch schon neben mir am Bett. Ich hasste es, wenn sie sich nicht mal die Zeit nahm anzuklopfen. „Guten Morgen Mia, wieso stürmst du einfach immer so hier rein?“ Der beleidigte Gesichtsausdruck verschwand so schnell von ihrem Gesicht wie er gekommen war und sie sagte: „Ich wollte dich bei Barcomis Bagel zum Frühstück einladen und ich dachte du freust dich.“ Sofort tat mir meine Bemerkung leid und ich versprach, mich schnell ausgehfertig zu machen.
Eine Stunde später saßen wir dann auch in den Sophienhöfen und tranken einen leckeren Latte und Monsterbagels mit Creamcheese. Plötzlich war die Welt wieder in Ordnung. Ich beobachtete die bunten Menschen und war froh, nicht mehr in der Wohnung zu sein. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum sofort zusagte, als mich Mia bat heute Abend mit ihr und ein paar ihrer Freunde um die Häuser zu ziehen. „Solange wir nicht ins Felix gehen.“ frotzelte ich noch. Aber Mia hatte andere Pläne. „Dieses Mal gehen wir ins Cookies, schon ein Kontrastprogramm zum letzen Mal. Mal schauen, ob es dir gefällt.“
Ich hoffte so sehr dass es mir gefällt. Ich wollte einen tollen Abend haben und mich vielleicht mal bei Mias Freunden ein bisschen nach meiner besten Freundin erkunden. Wer weiß ‒ eventuell bekomme ich ja was raus.
Nach unserem ausgiebigen Frühstück belohnten wir uns noch mit einem tollen Make-up von Mac. Auch hier staunte ich mal wieder nicht schlecht, dass jeder besser gekleidete oder mit anderen Worten, jeder scheinbar reiche Mann, meine Freundin Mia kannte. Egal in welchem Stadtteil wir uns befanden, egal in welcher Locations wir waren, oder wie hier in einem Beautyladen, überall wurde sie erkannt und ich ignoriert. Ich fand es sehr unhöflich, denn außer einem flüchtigen Blick oder eine kurze Begrüßung sprach keiner der Herren mit mir. Ich weiß, dass Mia hammermäßig aussieht und ich neben ihr vielleicht ein wenig verblasse, aber unfreundlich und komisch finde ich dieses Verhalten schon.
Als wir wieder alleine waren sprach ich sie darauf an, aber das hätte ich mir auch sparen können. Ganz nach Mias Art wurde das Thema abgebügelt und schnell unter den Tisch fallen gelassen. Ich hoffte so sehr, dass ich heute Abend über ihre Freunde ein bisschen mehr in Erfahrung bringen konnte.
Wir schlenderten noch etwas durch Mitte und kauften mal hier und mal da ein paar Dinge ein, die kein Mensch wirklich braucht, aber gut für kleine Frauenseelen sind.
Als wir drei Stunden später und vier Einkaufstüten reicher wieder in Mias Wohnung kamen, freue ich mich schon wie ein kleines Kind. Ich würde alle neu gekauften Sachen auf mein Bett ausbreiten, dann ausgiebig baden, mich rasieren, meine Haare machen und mich schminken, um dann letztendlich in mein neues tolles Kleid zu schlüpfen. Ich würde unwiderstehlich und wahnsinnig erotisch aussehen, das zumindest war mein Ziel.
Ich ging ins Bad, um Wasser in die Wanne laufen zu lassen und plötzlich musste ich wieder an George und mein Leben in Augsburg denken. Da war mein Ziel, eine große Psychologin zu werden und meinem Freund den Rücken frei zu halten. George war immer unglaublich beschäftigt und ein gefragter Mann in der Werbebranche. Ich schaute in den Spiegel und wusste genau, hier in Berlin ging es auch endlich mal um mich und nicht nur um ihn. Wann hatte ich mich denn früher wirklich mal richtig hübsch gemacht, um auszugehen? Wann fand man mich interessant und hat sich für das interessiert, was ich mache? Eigentlich drehte sich doch immer alles nur um ihn, genau so wie in unserer Beziehung. Jetzt, mit einer gehörigen Portion Abstand sehe ich das endlich. Wenn ich nur an unser Sexleben denke. Abgesehen von solchen Erfahrungen wie gestern Abend, die wirklich kein Mensch braucht, geht es mir hier wirklich gut. Ich musste an die Erlebnisse mit Mark im Pornokino denken und ich merkte, wie ein Lächeln über mein Gesicht huschte. Mark ist sehr daran interessiert, dass es mir gut geht und er mir einen phantastischen Orgasmus besorgen kann. Diese Erfahrung habe ich mit George leider nicht teilen können. Am Anfang hatten wir zwar leidenschaftlichen Sex an den unterschiedlichsten Orten, wahnsinnig aufregend ‒ keine Frage. Aber im Grunde war es immer ein George-Befriedigungs-Akt. Es ging immer nur darum, dass er kam und dass es ihm gut ging. Im Nachhinein glaube ich, dass er sich nicht mal mit der weiblichen Anatomie eines Körpers wirklich auskennt. Dass das Wort Vorspiel ein Mythos sein muss, geboren in einer Kneipe unter Betrunkenen, und dass es absolute Zeitverschwendung sein musste, den Körper einer Frau unter vielen kleinen Küssen zu begraben.
Er hat es nie gesagt, aber er muss immer gedacht haben, dass eine Frau doch glücklich sein musste, wenn er, gut bestückt und voller Manneskraft, sie vögelt.
Gut, dass ich jetzt weiß, dass es noch mehr gibt. Und darauf freue ich mich, jede Woche, jeden Tag aufs Neue. Ich zog mich nackt aus und drehte mich vor dem Spiegel, um jede auch noch so kleinste Stelle meines Körpers zu begutachten. Er war wirklich makellos schön. Ich hatte tolle Schultern und sexy Schlüsselbeine. Meine Brüste waren groß und prall und meine Brustwarzen klein und rosafarben. Mein Po war fest und meine Beine endlos lang. Früher hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass ich fast jeden Tag Sex habe und jetzt möchte ich gar nicht mehr darauf verzichten. Einer der Gründe, warum ich mich auf heute Abend so freute.
Es ist toll zu wissen, wie begehrenswert man ist und die Männerblicke auf den Körper spüren. Mittlerweile liebte ich es, mit meinem Aussehen zu kokettieren, die Männer um den Finger zu wickeln und das zu bekommen, was ich wollte.
Ach Kinder, das Leben kann so schön sein!
„Honey, noch eine Stunde, dann werden wir abgeholt.“ Mia schrie quer durch den großen Raum, von ihrem Bad zu meinem.
Uups, hatte ich vor lauter Tagträumerei doch die Zeit vergessen. Schnell hüpfte ich in die Wanne, rasierte die wichtigsten Körperteile und wusch mein Haar. Für all das hätte ich mir lieber noch mehr Zeit gelassen, besonders für das Kapitel der Intimrasur. Es machte mich in regelmäßigen Abständen immer wahnsinnig geil, wenn ich mit meinen Händen den Rasierschaum einmassierte, um dann behutsam mit der scharfen Klinge die feinen Härchen zu entfernen. Meistens machte ich es mir danach sofort selber. Es fühlte sich aber auch zu toll an, wenn meine Muschi bis auf einen kleinen Streifen kahl war. Die Haut war dann so weich und alles sah so verletzlich und hübsch aus. Nur leider kam ich heute nicht dazu, mich ein bisschen zu verwöhnen, ich hatte ja kaum noch Zeit. Also hüpfte ich schnell wieder aus der Wanne, cremte meinen Körper mit Kiehls Bodylotion ein und schminkte mich mit dem neuen Make-up von Mac. Ich liebte es, wenn mein Körper von den teueren Cremes so soft und warm duftend war wie jetzt. Schnell wie eine Katze schlüpfte ich in mein neues quietschgelbes Kleid aus Seide und staunte, wie sich der Stoff anfühlte und bei jeder Bewegung über meinen Körper floss. Dazu trug ich ein kleinen gelben Minislip und sündhaft teuere Riemchenpumps, passend zu der Handtasche, die ich mir von Mia lieh.
Als ich in Richtung Küche ging, kam Mia gerade aus ihrem Zimmer und sie sah wieder aus, wie ein Hollywoodstar. Wie konnte eine Frau nur so wunderschön sein? Mia muss wohl zur gleichen Zeit so was Ähnliches über mich gedacht haben, sie hatte allerdings eine andere Art, dies kund zu tun: „Gott verdammte Scheiße, siehst du geil aus. Dieser Seidenfummel ist ja Sex pur, man sieht deine Brustwarzen so klar, als seiest du nackt.“
„Was?“ ich mimte die Bestürzte und fächerte mir dramatisch Sauerstoff mit meiner Handtasche zu. Mia knuffte mir in die Seite und sagte: „Komm, tue nicht so weltmännisch. Ich kenne eine Paula, die sich noch vor gar nicht all zu langer Zeit jetzt umgezogen hätte. Und zwar mit hochrotem Kopf.“
Mia hatte vollkommen Recht. Aber zum Glück schellte unser Taxi in diesem Moment an der Tür und ich musste nicht antworten.
Wir stiegen in den Fahrstuhl und ich freute mich auf den heutigen Abend, als wäre ich seit Ewigkeiten nicht mehr draußen gewesen.
Unterwegs erzählte mir Mia noch ein bisschen was über die Locations. Das Cookies sei früher immer nur hauptsächlich ein Club gewesen und hinter der Theke ging eine kleine Treppe nach oben, wo sich ein Minirestaurant für höchstens 20-25 Leute befand. Doch jetzt würde es seit einigen Monaten das Cookies Cream geben. Ein Restaurant direkt neben dem Club ‒ megaschick und unglaublich angesagt unter dem ach so oberflächlichen Mitte-Volk. Ich wusste nicht, warum Mia mir überhaupt irgendwas über das Restaurant erzählte. Ich meine, ganz ehrlich, ein Restaurant ist ein Restaurant.
Als wir dann in einer kleinen Seitenstrasse mit vielen Baustellen hielten, dachte ich zuerst, der Taxifahrer will uns verarschen. Als Mia dann allerdings zahlte und ausstieg, wusste ich, dass wir richtig waren. Dann steuerte sie auf eine hässliche Eisentür zu und wir befanden uns in einem kalten Vorraum. Ich hatte das Gefühl, in einem Abrisshaus zu sein und wollte nicht unbedingt mit meinen teueren Schuhen weiterlaufen. Mia allerdings ging forsch voran und öffnete auch noch die zweite Tür und zog mich hinter sich her. Was sich jedoch dahinter verbarg, hätte ich nicht für möglich gehalten. Vor uns tat sich ein Raum auf, der war riesengroß und die Wände waren bestimmt sechs oder sieben Meter hoch. Es bröckelte zwar überall der Putz ab, aber das war völlig egal. Der Raum war der Hammer. Er war in einem warmen Licht geflutet und alle Tische waren in weiß eingedeckt. Hinten links in der Ecke stand ein DJ und legte tolle House-Beats auf.
Es kam sofort ein stylisches Mädel auf uns zu, nahm uns die Jacken ab und brachte uns zu unserem reservierten Tisch. Ich kam mir bei den paar Schritten vor, wie auf einem Catwalk. Hier schaute jeder jeden an, für Berlin eigentlich völlig untypisch ‒ dafür ist die Stadt viel zu cool. Doch hier schauten die Leute, interessierten sich für die anderen. Ich spürte förmlich jeden einzelnen Blick, auf meinem Arsch, meinen Titten, meinen Haaren und, ja, und sogar auf meinem Gesicht.
Mias Freunde warteten schon an dem Tisch auf uns und, wie kann es anders sein, es waren zwei Männer. Insgeheim hoffte ich eigentlich, mal ein paar Freundinnen von ihr kennen zu lernen, aber scheinbar sparte sie diese noch für mich auf.
Nach dem typischen Begrüßungsritual und der noch typischeren Begutachtung, kamen wir in ein sehr angenehmes und anregendes Gespräch. Mein Tischnachbar hieß Enrico und war halber Spanier. Ich war nach einem Glas Wein und wenigen Worten wie verzaubert von seinen vollen Lippen, schwarzen Haaren und glänzenden Augen. Ein Traum von einem Mann. Auf Mal waren alle Vorsätze, die Freunde über Mia auszufragen in Luft aufgelöst. Ich hing an Enricos Lippen und war gebannt über jedes Wort, welches von ihm ausging. Dieser Mann war ein Traum. Ich erwischte mich, wie ich jedes Mal eine Tonlage höher wurde, als ich mit ihm sprach. Mir ständig durch die Haare fuhr und versuchte, meinen erotischen Augenaufschlag anzuwenden, den ich schon wochenlang vor dem Spiegel übte. Mia und der andere Mann, deren Name mit entfallen war, interessierten mich während des ganzen Abendessens nicht eine Minute. Das erste Mal, als ich wieder so richtig Kenntnis von ihnen nahm war, als wir zahlten und rüber in den Club gingen. Ich stolzierte vor Enrico her und wackelte extrem angetrunken und ausgelassen mit meinem Arsch. Wir gingen eine Art dunklen Flur entlang und vor uns öffnete sich wieder ein riesengroßer dunkler Raum, so groß in etwa wie das Restaurant. In dem Raum war eigentlich fast nichts, außer rechts von mir eine Bar und dahinter ein extrem großes Bild mit dem Wort Ficken. Links hatte sich der DJ platziert und davor tanzten ein paar Leute, die allerdings zu cool waren, um wirklich aus sich raus zu gehen. Ein paar abgewetzte Sessel und Sofas bildeten den Rahmen. Ich war angeekelt von soviel ranzigem Zeugs, aber auch fasziniert von dieser subtilen Art und Weise, Menschen zusammen zu bringen und feiern zu lassen.
Der zweite Typ, der sich als Phillip noch mal vorstellte, holte uns vier Gläser und eine Flasche Champagner. Mich interessierte allerdings nichts anderes, als Enrico. Dieser Mann hatte es mir wirklich angetan, zumal er sich nur noch zwei Tage in Berlin befand und dann wieder nach Madrid zurück flog. Das machte ihn irgendwie noch besonders interessant. Ich zog alle Register, die ich hatte, nur um ihn zu gefallen. Ich spitzte und benetze meine Lippen, fuhr mir ständig durch die Haare, schob meine Hüfte nach vorne und funkelte ihn durch meine Augen lustvoll an. Eine richtige Unterhaltung war extrem schwer, da es so wahnsinnig laut war. Auf Mal nahm er unsere beiden Gläser und mich an die Hand und zog mich in einen andern kleinen Raum. Hier waren wir mit dem DJ und fünf anderen jungen Leuten fast alleine. Wir setzten uns auf ein freies Sofa und prosteten uns erneut zu. Ich verlief mich fast in seinen schwarzen Augen und war von seiner ganzen grazilen und vornehmen Art hin und weg. Ich fröstelte ein wenig und mir fiel auf, dass ich mit meinem gelben Seidenkleid hier völlig aus der Rolle fiel. Die Frauen waren alle extrem unvorteilhaft gekleidet und liefen wie Klone herum. Zurzeit waren wohl Jeans mit spitzen schwarzen Schuhen und einem abgeranzten Oberteil ihm Stil der 80iger Jahre angesagt. Dazu musste man eine Frisur mit einem platten Seitenscheitel und zerfransten Konturen tragen. Entweder in schwarz oder mit herausgewachsenen blond gefärbten Schopf. Komische Mode.
Enrico hatte nur Augen für mich und kuschelte sich sanft an meine nackte Schulter. Mir lief ein Gänseschauer nach dem anderen über den Rücken.
Wenn ich nicht direkt über ihn herfallen wollte, musste ich mich kurz trennen um einen klaren Gedanken zufassen. Ich verabschiedete mich und lief in Richtung WC.
Auf dem Weg zur Toilette drehte ich mich kurz um und sah, dass er mir folgte. Na ja, dachte ich, wenn er sich nicht beeilt, dann verschwinde ich auf die Frauentoilette und er kann erstmal warten.
Hier ist alles noch ranziger und kälter als in dem kleinen Raum von vorhin, war mein erster Gedanke. Der zweite war, dass hier gar nicht nach Männer und Frauen-WC’s getrennt wurde. Ich war schockiert, aber irgendwie war es auch cool. Nun war mir auch klar, warum Enrico hinter mir herkam ‒ unsere Wege mussten sich hier nicht mal zum pinkeln trennen.
Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder er will wirklich nur aufs Klo, oder er will was von mir auf dem Klo.
Energisch drehte ich mich, kurz vor der Toilettentür um und schaute ihn angriffslustig mit funkelnden Augen an. Enrico sagte nichts, sondern küsste mich sofort. Dann hielt er inne und schaute mich an. Unsere Gesichter waren so nah, dass ich hin und her schauen musste, um in seine Augen zu sehen. Seine linke Hand berührte meinen Oberschenkel, während seine rechte Hand meine Wange strich, über meinen Nacken glitt und meinen Kopf behutsam zu sich zog. Mein Atem ging stoßweise und ich schloss die Augen. Ich würde ersticken, wenn er mich jetzt nicht noch einmal küssen würde. Gut nur, dass er sofort mit seiner Unterlippe soft über meine Lippen fuhr. Dann spürte ich seine Zunge. Er tastete sich weit in meinen warmen und nassen Mund hervor und ich presste ihm ein wenig mein Becken entgegen. Ich begann, mein Gefühl für oben und unten zu verlieren und schloss erneut die Augen, um jeden Moment noch intensiver zu fühlen. Dann fühlte ich, wie seine rechte Hand die Tür hinter mir öffnete, mich hochhob und in der Toilette wieder absetzte. Danach verschloss er die Tür hinter sich und wir waren allein. Nur noch die lauten House-Beats hörten wir wie durch einen Schleier. Enrico griff mich an meine Taille und schob mir mit einer fließenden Bewegung mein Kleid hoch. Ich riss die Augen wieder auf, starrte ihn an und an mir herunter. Ein Gänseschauer lief mir vom Nacken über die Brüste und deren aufgestellten Spitzen. Enrico schaute sehnsuchtsvoll auf meinen Körper, als sei ihm meine Nacktheit noch nicht nackt genug. Ich war wie gelähmt vor Lust und Gespanntheit, was als nächstes passieren würde. Die Muskeln in meinem Schoß zogen sich zusammen und entspannten sich ohne meinen Willen. Ich hoffte, dass er mich von dieser immer schlimmer werdenden Anspannung erlöste. Ich schloss erneut die Augen und gab mich meinen Empfindungen hin, die seine Lippen auf meinem Oberschenkel hervorriefen. Ich wollte, dass er mich überall berührte, gleichzeitig und überall. Seine Hände wanderten zu meinem Po und fassten ihn fest an. Ich merkte, wie ich immer feuchter wurde und einen Fleck auf meinem Minislip hinterlassen würde. Es war mir unangenehm, wenn er das sehen würde, zog ihn daher selbst schnell aus und warf ihn auf den dunklen Boden. Während ich danach sein Hemd öffnete, sprach er Spanisch auf mich ein. Ich verstand kein Wort, aber es machte mich wahnsinnig an und wie er es sagte, lies er meine Hände schneller werden ihn auszuziehen. Als ich sein Hemd aufgeknöpft hatte, öffnete er seine Hose selbst. Jetzt sah ich, dass sein Slip mächtig ausgebeult und ebenfalls feucht war. Ich setzte mich auf die Toilette und öffnete meine Beine. Was hier geschah, war völlig verrückt, aber während keiner Sekunde, seit ich ihn an dem Esstisch habe sitzen sehen, hatte ich daran gezweifelt, dass ich mich ihm hingeben wollte. Niemand, nicht einmal ich selber, konnte das nachvollziehen. Das Begehren für diesen Mann zu verstehen, von dessen Existenz ich vor weniger als drei Stunden noch nichts gewusst hatte. Enrico sank auf die Knie, zog mich an meinem Po zu sich und schaute sich gierig meine Muschi an. Gleich würde mein Herz aufhören zu schlagen, wenn er mich nicht endlich an meiner empfindlichsten Stelle berührte. Mein Kopf drohte zu explodieren. Ich schrie auf und riss seinen Kopf in meinen Schoß. Ich umklammerte ihn und presste meinen Unterleib gegen seine Zunge. Er blieb ganz ruhig und küsste meine Muschi zart. „Sei jetzt meine Frau.“ sagte er. Ja, er flüsterte es fast: „Komm, sei für diesen Augenblick meine Frau. Du bist das tollste Wesen dieser Welt.“ Mein Atem wurde tief, regelmäßig und frei. Das ganze Universum war jetzt in meinem Schoß, verschmolzen zu einer Masse und wartete. Sein Atem floss über meine kleinen übrig gebliebenen Härchen und ich spürte ein wenig seinen Schweiß, der von seinen Armen ausging, die immer noch meinen Po hielten. Er biss mich zärtlich in den Oberschenkel und ich kicherte wie ein kleines Kind. Danach steckte er seine Zunge in mein Innerstes und ich überließ meinen Körper seinen Bewegungen. Mein Verstand war ausgeschaltet. Ich befand mich in einer dreckigen Toilette, aber das war mir egal. Ich fegte alles beiseite und überließ mich anderen Kräften, die durch meinen Körper rasten. Enrico lies sich nicht lange bitten und stieß mir seinen Schwanz in meine nasse Muschi. Ich bebte und war vor lauter Erregung kaum fähig mich zu bewegen. Doch das übernahm er für mich. Er stieß mich schön regelmäßig und kraftvoll fast von dem Toilettensitz. Doch seine kräftigen Hände bewahrten mich immer wieder, auf den Boden zu stürzen. Meine Klitoris schwoll extrem an und lag rot und glänzend frei. Enrico war das trotz der Dunkelheit nicht entgangen, er benetzte seine Finger und massierte meinen Kitzler während er mich fickte.
Was wollte ich mehr? Naja, vielleicht einen angenehmeren Ort als ein Klo. Hier wirkte schon alles ein bisschen schmuddelig und abgewichst. Aber wenn man geil ist, kann man sich nicht immer so schnell die Örtlichkeiten aussuchen. Ich merkte, wie sich langsam mein Orgasmus ankündigte und sich die Schweißperlen an meinem Po auf dem Toilettendeckel sammelten. Enrico fickte mich mit einer hingebungsvollen Art, als sei er nur auf der Welt, um Frauen glücklich zu machen. In diesem Moment kam ich dann auch und haute währenddessen die ganze Zeit mit der Faust an die rechte Toilettenwand. Enrico kam gleichzeitig und schmiss danach sofort das benutze Kondom in die Ecke. Danach legte er seinen Zeigefinger auf die Lippen, doch das war zu spät. Ich war wohl zu laut, während ich kam. Unsere Toilettennachbarin klopfte gegen die Wand und schrie: „Wenn ihr ficken wollt, geht doch nach Hause. Jede Woche die gleiche Scheiße hier.“
Es war ein bisschen peinlich und wir wollten auf gar keinen Fall zusammen erwischt werden. Daher zog Enrico schnell seine Sachen an und ich warf ihn förmlich aus der Toilette raus. Danach lies ich mir erstmal Zeit und ordnete meine Gedanken. Dadurch, dass ich jetzt völlig zerzaust und wahrscheinlich gar nicht mehr sexy war, hatte ich nicht mehr die geringste Lust zu bleiben. Zudem war ich befriedigt und hatte dadurch keinen Antrieb mehr, mich noch weiter zu amüsieren. Irgendwie war die Luft raus.
Ich schlich mich von der Toilette und suchte im großen Raum Mia. Sie stand immer noch an der gleichen Stelle wie vorhin und ich war extrem froh darüber. Enrico war weit und breit nirgends zu sehen. Komisch, aber vielleicht machte er sich noch frisch.
„Mia!“ ich musste extrem gegen die Musik anschreien. „Ich rufe mir jetzt ein Taxi und fahre schon mal nach Hause. Falls du Enrico siehst, dann sei doch so nett, und gib ihm meine Nummer, ja?“
Mia schaute mich an und wusste sofort, was Sache war. „Hat er es dir wenigstens richtig besorgt?“
Gott, Mia konnte so wahninnig ordinär sein. Aber, war ich eigentlich so anders? Mittlerweile verhielt ich mich doch auch recht merkwürdig. „Ja, es war mehr als okay. Allerdings waren wir auf dem Klo und daher konnten wir uns nicht so richtig ausleben.“ Ich konnte nicht so richtig glauben, was ich da gerade sagte und machte dann auch sofort auf dem Absatz kehrt und lief in Richtung Ausgang. Meine Jacke bekam ich an einer anderen Stelle, als ich sie abgab, was mich an diesem Abend allerdings am wenigsten irritierte. Danach verabschiedete ich mich von den netten Türstehern und stürzte ins erste Taxi, welches vor der Tür stand.
Komisch, dachte ich noch, dass diese Abende in Berlin immer damit enden, dass ich betrunken und durchgefickt im Taxi nach Hause fahre.


fuzzi491 60M
2 posts
3/2/2006 4:37 am

Klasse story....weiter so.....give us more. F


rm_Dukeofduke 55M
14 posts
3/2/2006 3:51 pm

hmm, nun habe ich Dich ja gerade um mehr angefleht.... und nun ist mehr schon da, man(n) muß eigentlich nur seine Augen aufmachen, um zu sehen..
HERRLICH mal wieder...bitte nicht aufhören!
nochmals VLG


Icebreaker101977 40M

3/3/2006 1:58 am

"Komm, sei meine Frau. Du bist das tollste Wesen dieser Welt." --- Du bist wirklich eines der tollsten Wesen dieser Welt ! Du schreibst wundersch鰊 ! Es ist echt zum Miterleben ! Man ger鋞 richtig ins Tr鋟men ! Hoffe ja ich habe das Gl點k, Dich vielleicht mal Kennenlernen zu d黵fen ! W黵de echt gerne mit Dir Mails austauschen ! ---- Super Frau ---- Super Worte ----
mfg


tangrande2000 61M/30F
4 posts
3/22/2006 7:42 am

Herzlichen Gl點kwunsch.
Du solltest wirklich professionell schreiben. die Story war super und das Erlebnis als solches 黚eraus stimulierend.
Vieleicht meldest Du Dich einmal oder mehrmals um die literarische Kunst und anderes zu vertiefen.
Bis bald


rm_carpedieM_45 57M

4/7/2006 1:59 pm

hallo und gratulation zu deinem schreibstil. findet man nicht oft bei sehr sirekten erotischen geschichten, dass mehr drins teckt als das bloße "abarbeiten" von stellungen. und auch dein schlusssatz gefällt mir - ich frage mich nur: wie wäre es, wenn du beim nächsten mal nicht... betrunken wärst?


rm_carpedieM_45 57M

4/7/2006 2:02 pm

ups, das waren meinerseits aber echt zu viele schreibfehler in meinem kommentar eben - sorry. muss wohl etwas durcheinander gewesen sein nach dem lesen


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