Freitagabend  

Eroticum63 54M
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7/4/2006 12:14 am
Freitagabend


Der Nachmittag war ruhig verlaufen. Nach dem der Vertrag mit Scheuermann & Söhne unter Dach und Fach war, hatte ich die Angestellten in meiner Abteilung ins Wochenende geschickt. Beate und ich hatten den Rest des Tages damit verbracht, so normal zu wirken und mit einander umzugehen, wie es nur irgendwie ging. Auch sie ging, wie jeden Freitag, als wenn nichts geschehen war. Wir waren nicht kalt, aber wir waren uns unabgesprochen einig, dass wir berufliches und privates trennen müssen. Ob uns das gelingen sollte, musste sich noch heraus stellen. Wie einige Abteilungsleiter auch, hatte ich den Nachmittag damit verbracht, die nächste Woche zu planen. Schauermann & Söhne ging in die produktive Phase, neue Projekte standen an. So sah ich nochmal alle vorbereiteten Strategiepapiere durch und konnte mich gegen 18:00 beruhigt zurücklehnen und den Wochenbeginn am Montag als durchgeplant betrachten. Mir war klar, dass am Montag die Welt immer anders aussah, als am Freitag, aber diese Freitagabende waren schon fast ein Ritual.

Ich ging noch einmal ins Internet. Mir fiel ein, dass ich heute noch nicht in MaraMe's Blog geschaut hatte. „Hatte sie etwas Neues geschrieben?“, ging es mir durch den Kopf, aber nach dem ich ihre Seite aufgerufen hatte, ließ ich mich ein wenig enttäuscht zurücklehnen. Nein, MaraMe schwieg, wusste von all den Veränderungen nichts, die sie in Gang gesetzt hatte. Sicherlich, so wie Beate und ich gefickt hatten, wäre es früher oder später sowieso dazu gekommen. Aber jetzt und hier war es MaraMe's Blog, der als Katalysator wirkte. So nutzte ich zumindest die Zeit, um noch ein weinig in den „alten“ Einträgen zu schauen. Ich hatte noch nicht alles gelesen und fand mich im Kapitel „Die gelben Turnschuhe“ wieder. „Ich war mit einer Freundin schwimmen und beim Verlassen des Umkleidebereiches verlor diese einen ihrer gelben Turnschuh, die sie, warum weiß ich nicht, in der Hand hielt. Dieser purzelte natürlich in eine der unten offenen Umkleiden...“, begann ich zu lesen. Es ist eigenartig, aber beim Lesen dieses Blogs begann ich unweigerlich eine der Rollen einzunehmen. „... also wartete ich geduldig, bis sich die Tür der Kabine öffnete und sah mich einem ziemlich attraktiven Mann, so Ende dreißig würde ich ihn schätzen, gegenüber...“, so hatte ich meinen Platz in der Geschichte gefunden. Ich lass weiter und war, trotz der Kellerbegegnung mit Beate, schon wieder sehr erregt: „... meine beiden Brüste in seinen Händen, fand sein Mund meine Nippel, liebkoste sie abwechselnd und ich taumelte nach hinten...“

„Niemand ist mehr da, die Abteilung ist leer, niemand wird unverhofft hereinkommen!“, stellte ich fest und öffnete meine Hose um meinen erigierten Schwanz zu reiben.
„... flehte ich ihn an, mich endlich zu ficken...“, lass ich weiter, während ich wichsend meinen Phallus bearbeitete.
„Ja, ich würde Dich jetzt ficken...“, dachte ich dabei.
„Doch du hattest anderes mit mir vor...“, las ich.
„Egal was auch immer, es wird geil sein...“
„...ich [...] spürte seine Finger in meine Spalte gleiten...“
„Ganz tief gleite ich in dir rein, tief mit zwei Fingern...“
„... triefende Nässe empfing in dort und sein feuchter Finger rieb quälend langsam meinen Kitzler, gleichmäßig und sanft...“
Ich lehnte mich zurück in meinen Stuhl und wichste während ich mir mit geschlossenen Augen vorstellte, wie ich sie mit meinen Fingern bearbeitete. „Sie versuchte sich zu bewegen, doch ich hielt sie fest, lies ihr kaum Bewegungsfreiheit, bis sie unter meinen Fingern kam.“, stellte ich mir vor.

Ich schaute wieder auf dem Bildschirm um weiterzulesen, als plötzlich eine unbekannte Frau mit einer Pizza in meiner Tür stand, die ich, sicher ungestört zu sein, offen gelassen hatte. Immer noch meinen harten Riemen in der Hand, hörte ich sie grinsend fragen: „ Kann ich behilflich sein?“ Nach einem kurzen Moment hatte ich mich wieder unter Kontrolle. „Was haben sie in meinem Büro zu suchen“, fragte ich sie ziemlich barsch, denn ihr Gesicht, wenn auch äußerst ansprechend anzusehen, war mir völlig unbekannt. Sie hätte gar nicht hier sein dürfen, denn jetzt gegen 19:00 war der Haupteingang normalerweise verschlossen und der Empfang auch nicht mehr besetzt. Ebenso war der Eingang zum Etagenflur auch nur mit einem Schlüssel oder nur von innen zu öffnen.

„Ich habe da eine heiße Lieferung für sie.“, antwortete sie keck, ließ keine Spur von Unsicherheit erkennen. „Ist sie wirklich heiß?“, warf ich zurück und dachte nur: „Ja, sie ist es!“
„Sie dürfen das gerne überprüfen, wenn sie wollen!“, warf sie mir schlagfertig entgegen und schmiss die Pizza einfach in die nächste Ecke. Ich stand auf und trat schnell auf sie zu um die Chance zu ergreifen, bevor sie zerrann. Sie war heiß, wie ich an ihren Küssen bemerkte. Binnen Sekunden war sie halb nackt, und ich saugte an ihren harten Nippeln, die mir entgegen sprießen. Schon lag sie auf meinem Schreibtisch, denn ich ja zum Wochenende leer geräumt hatte. Ich zerrte an ihrer Jeans, wollte keine Zeit verstreichen lassen. Die letzten Nacht und die Begegnung mit Beate im Keller hatten mich rasend vor Geilheit gemacht. Doch diese Jeans, so knapp und eng, ließ sich nicht so leicht entfernen. Sie stand wieder auf, pellte sich förmlich aus dieser zweiten Haut und ließ anschließend auch sofort ihren knappen Tanga verschwinden. Sie tat das auf eine so ansprechende Weise, dass mein Schwanz noch härter wurde, als er es sowieso schon war. Vor mir kniend, öffnete sie mir meine Hose und bewegte meinen steifen Phallus direkt in ihren Mund. „Oh, sie verliert wirklich keine Zeit, mit dem was sie tut“, dachte ich bei mir, während ich die Augen schloss und nur noch genoss.
Sie legte sich mit dem Oberkörper auf den Schreibtisch und streckte mir einladend ihre ganze weibliche Pracht entgegen. Ein Kondom schnell überstülpend zielte ich direkt auf ihre triefnasse Spalte und schon war mein Schwanz der Länge nach in ihr verschwunden. Ich konnte nur noch wie ein Hammer in sie stoßen, bis ich in ihr explodierte, und mich dabei an ihren Orgasmus ergötzte. Küssend standen wir uns noch eine Weile eng aneinander, bis ich das Schweigen unterbrach: „Ich möchte dich gerne wiedersehen.“. „Bestelle einfach gegen dreiundzwanzig Uhr eine extra heiße Tonno und ich komme. Da habe ich auch Feierabend und kann etwas länger bleiben.“ Ehe ich noch etwas sagen konnte, verließ sie mein Büro. Sie würde den Weg hinaus schon finden, da war ich mir sicher.

Noch aufgewühlt von den vergangenen Minuten, packte ich meine Sachen und wollte gehen. Mein Blick schweifte noch durch mein Büro und ich entdeckte in der Ecke die mittlerweile kalte Pizza und darauf ihren Stringtanga. Ich hob ihn auf, zog mir tief ihren Geruch in die Nase und verstaute ihn in mein Jackett. Mein Blick fiel auf den Pizzakarton, auf dem undeutlich geschrieben stand: Dirk Busch, Firma Mediapräsent, 11. Stock. Ich musste lachen, als ich mein Büro verließ: „Na, da ist dem Dirk aber einiges entgangen...“

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