Einstieg  

rm_schrumpel 51M
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8/31/2006 3:32 am

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8/31/2006 5:38 am

Einstieg

Nun habe ich also beschlossen, ebenfalls meinen Senf in einem Blog zu verbreiten. Dabei soll es ganz allgemein um den guten Geschmack gehen. Welchen Geschmack? Na, meinen eigenen natürlich! Also immer konsequent subjektiv und unfair. Einfach die Dinge, welche mir beim gelegentlichen Blättern duch die Listen der Teilnehmer hier so durch den Kopf gehen. Vordergründig beschäftige ich mich zunächst mit der Oberfläche, aber zwischen den Zeilen erzählen meine Vorlieben und Abneigungen, zumindest für diejenigen, welche es zu lesen verstehen, auch von tieferen Beweggründen.

Bekanntlich tummeln sich hier grob geschätzt 39 mal mehr Männer als Frauen. Auf den ersten Blick also eine ziemlich ungleiche Chancenverteilung. Allerdings hat ERdosDdos (blog) im Magazin mal richtig, wenn auch etwas überspitzt, bemerkt, dass 38 von den 39 Männern sich entweder durch ihr Profil oder durch ihre Kontaktmails gleich selber disqualifizieren. Wenn man also nur die "vernünftigen" Männer in Betracht zieht, und die verbleibenden technischen Hürden ignoriert, dann sollten die Chancen eigentlich fast schon wieder ausgeglichen sein.

In meinen Kommentaren hier werde ich allerdings den Spiess umdrehen. Denn schliesslich gibt es auch unter den weiblichen Profilen viele, welche mir auf den ersten Blick nicht wirklich zusagen. Ich werde also etwas dem Anschein nach kontraproduktives tun, und Vertreter derjenigen Teilnehmergruppe kritisieren, welche ich eigentlich doch - wozu wäre ich sonst hier? - für mich gewinnen möchte. In den meisten Fällen muss ich mich dabei auch noch auf das Thumbnail-Bildchen beschränken, welches ich in den Suchlisten zu sehen kriege. Auf in den glorreichen Kampf der Briefmarkenkritik!

Die offensichlichste Sünde dabei gleich mal vorweg abgehakt, die offenbar unvermeidlichen Nahaufnahmen des Unterleibes, egal ob von vorne oder hinten (ich habe ja auch etwas ähnliches im Profil, aber doch nicht als Hauptbild!). 69maus66 (blog) hat diese im Magazin mal treffend mit einem Tiefkühlhühnchen auf der Anrichte in der Küche verglichen, und ähnlich kalt lassen mich auch die meisten davon. Bei einer der bemerkenswerten Ausnahmen, über die ich kürzlich gestolpert bin, war eine Sprechblase in's Bild montiert, mit dem Text: "I melt in your mouth". Auch wenn ich nicht sicher bin, ob es wirklich so gemeint war, und die Urheberin aus Übersee den frostigen Vergleich vermutlich auch nicht kannte, ich stehe ganz definitiv auf Selbstironie!

Damit die ganze Geschichte nicht allzu kleinlich und bösartig wird, gibt es natürlich auch positives zu berichten. Schliesslich gibt es ja auch Dinge, welche mir gefallen. Darauf aufbauend werde ich mir Tipps ausdenken, wie die holde Weiblichkeit, so sie das denn für erstrebenswert halten sollte, einen Typen wie mich positiv auf sich aufmerksam machen könnte. Aufgrund meiner ursprünglichen Ausbildung hege ich eine wahrscheinlich völlig überzogene Meinung zu meinem eigenen Urteilsvermögen auf dem Gebiet der angewandten Gestaltung. Aber vielleicht springt ja doch der eine oder andere allgemein anwendbare Hinweis dabei heraus.

Vor vielen Jahren habe ich mich auch mal etwas intensiver mit der Lichtbildnerei beschäftigt. Der traditionelle Name des Fachs weist schon darauf hin, worauf es dabei in erster Linie ankommt. Das gekonnte Spiel mit Licht und Schatten gehört zu den Faktoren, welche die gelungene Aufnahme vom tumben Geknipse unterscheiden. Gelegentlich wird darum wohl auch noch der eine oder andere technische Tipp abfallen, wie Frau oder Mann mit einfachen Mitteln zu handwerklich besseren Bildern kommt (und nein, die Miniaturen aus meinem eigenen Profil taugen natürlich nicht als Qualitätsmaßstab, ein bisschen mehr Aufwand ist schon notwendig).

Soweit also mein Einstieg in die Bloggerei, mit einem Haufen vorerst leerer Versprechungen... Aber ich verspreche auch, dass es das nächste Mal konkreter wird!





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