Gestern erst auf meiner Page ver  

Erotiknovela 40F
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4/4/2006 1:24 pm
Gestern erst auf meiner Page ver


„Honey? Willst du nicht langsam aufstehen? Es ist neun Uhr. Musst du heute nicht arbeiten?“
Shit, shit und noch mal shit!! Das war der erste Gedanke an diesem Morgen als mich Mia aus dem Tiefschlaf holte. Hastig schaute ich auf die Uhr und stellte mit Erschrecken fest, dass ich verschlafen hatte. Wie konnte das denn passieren? Ich hatte mein Handy doch immer auf die gleiche Uhrzeit stehen. Irgendwas muss ich falsch gemacht haben, auf jeden Fall war ich zu spät.
„Ach Mia, Fuck. Ich meine, Scheiße! Sorry...mist, ich bin zu spät. Ich muss mich beeilen.“ Mit dem ganzen Vokabular der Fäkalsprache sprang ich aus dem Bett und hastete ins Bad. Noch nie in meinem Leben habe ich diese Form der Katzenwäsche über mich ergehen lassen. In Null Komma Nix hüpfte ich in meine Jeans, band meine Haare zu einem Zopf zusammen und schmiss mir irgendeinen Pulli über.
„Ich ruf dich später an, ja?“ quetschte ich gerade noch zwischen Tür und Angel und befand mich eine Minute später auf den Weg zur Schönheitsklinik. Ich erhaschte schnell noch einen Blick auf die Uhr und plötzlich hatte ich einen Flashback. War ich gestern an der Ostsee und hatte Sex mit... Oh Gott, ja. Das war wirklich so. Meine Güte, ich muss langsam mal ein bisschen kürzer treten. Ich kann doch nicht jeden Tag durch die Gegend vögeln und für jeden Mann oder jede Frau die Beine breit machen. Obwohl, außer für Betty kam mir noch keine Frau dazwischen. Bei Betty muss ich mich heute mal wieder melden, mal sehen, ob sie heute Abend Zeit für mich hat. Nein, nein, nein, dachte ich. Jetzt schweifen meine Gedanken schon wieder ab und ich denke an eventuellen Sex mit Betty. Das kann doch wirklich nicht sein. Kaum bin ich in Berlin, bin ich die Frau mit dem größten Männerverschleiß und hole mir eine Freundin ins Bett, wenn ich gerade mal Bock auf sie habe. Das muss sich unbedingt ändern, nahm ich mir fest vor. Mein Lebenswandel driftete gerade in eine ziemlich komische Richtung ab und ich kam mir vor wie das verruchte Mädel von nebenan.
Wenn ich so weiter mache, dann werde ich in ein paar Monaten nicht an der Ostsee, sondern in Paris oder sogar in New York für ein Sexwochenende sein. Ich dachte an Enrico und daran, wie ich ihn gestern abserviert hatte. Ein bisschen tat er mir leid und ich nahm mir fest vor, erstmal meine Sexabenteuer etwas einzuschränken.
Ich krabbelte aus der U-Bahn, Station Stadtmitte und rannte in die Schönheitsklinik. Dort angekommen begrüßte mich Knut sofort mit einem seiner wissenden Blicke und sagte: „Na? Heißes Wochenende gehabt? Dr. Wickel ist noch nicht da und die erste Patientin kommt erst gegen elf. Sortier doch bitte die ganzen Akten, bitte, bitte, bitte. Dafür lade ich dich morgen mal zu Monsieur Vuong ein.“
Irgendwie war das alles zu viel für mich und ich winkte ab, als ich mich in die Umkleide begab, um mir wieder mein weißes knappes Kleidchen anzuziehen. Als ich mich fertig im Spiegel betrachtete, musst ich wieder an die Geschichte mit dem Patienten denken, der keinen Hoch gekriegt hat und ich anfing, mich für ihn selber zu befriedigen. Bei diesem Kleidchen kein Wunder, dass die Männer geil auf mich werden. Abgesehen davon, dass es extrem eng war, war es auch definitiv zu kurz. Warum ich hier in der Klinik wohl so aussehen musste, als müsste ich einen Fetisch im Pornofilm erfüllen.
„Paula? Kommst du?“ Knut ging mir an diesem Morgen extrem auf den Nerv. Was wollte er denn von mir? Es war noch nicht mal halb elf und Dr. Wickel war nach seiner eigenen Aussage noch weit und breit nicht zu sehen, also, warum der Stress?
„Ich komme gleich.“ antwortete ich allerdings brav. Ich durfte nicht vergessen, dass ich ja gerade mal die zweite Woche erst hier bin und wahnsinnig dankbar für diesen Job.
Kaum hatte ich die Tür geöffnet, wirbelte mich Knut auch schon rum und strahlte mich mit seinem unverwechselbaren Zahnpastalächeln an.
„Was ist denn mit dir los? Hör auf, mir wird schwindelig.“ Bei mir drehte sich alles und ich hatte keine Lust, am frühen Morgen schon Karussell zu fahren.
„Paula, ich hatte so ein megageiles Wochenende und ich glaube fast, ich habe mich verliebt.“ Knut strahlte mich so herz zerreißend an, dass ich nicht böse mit ihm sein konnte und sagte: „Ich will jedes Detail wissen, aber sofort.“
Knut nahm mich an die Hand und setzte sich mit mir in den noch leeren Aufenthaltsraum. Dort überschüttete er mich mit Details, ohne dass ich ihn auch nur einmal unterbrechen wollte oder auch konnte: „Okay, wo soll ich bloß anfangen. Oh Gott, ich bin so aufgeregt. Also, ganz von vorne. Und du willst es auch wirklich wissen, ja?“ Ich konnte nur zustimmend nicken, denn dann legte er sofort wieder los, ohne auch nur einmal Luft zu holen: „Also, er heißt Christian und arbeitet in der Medienbranche. Das alleine ist ja schon total geil, aber es wird natürlich noch besser. Ich hoffe, ich überfordere dich jetzt nicht, aber ich muss es jemanden erzählen, weil ich so glücklich bin.“ Ich nickte wieder zustimmend und nahm dazu noch unterstützend seine Hand.
„Also, ich lernte Christian im GMF kennen, das ist sonntags im WMF immer für Gay. Wir waren uns sofort auf Anhieb sympathisch und der Mann kann tanzen, sag ich dir ‒ dieser Hüftschwung, diese Dynamik, ein Traum!“ Ich stellte mir einen gut gebauten Typen auf der Tanzfläche vor und sofort wurde ich feucht im Schritt. Schnell verdrängte ich den Gedanken wieder und konzentrierte mich auf die Worte von Knut. „Es verging keine halbe Stunde und wir haben an der Bar heftig rumgeknutscht. Das geile am WMF ist, dass es so viele kleine Ecken und Nischen gibt, wo man ungestört ist. Und genau so eine Ecke haben wir uns dann auch gesucht. Hattest du schon mal Sex auf Koks?“ Einen Moment dachte ich erst, ich höre nicht richtig. Als ich jedoch in Knuts Augen schaute, wusste ich, dass die Frage ernst gemeint war. „Äh, nein, hatte ich noch nicht. Warum? Ist das anders?“
Knut wollte wirklich kein Detail auslassen und vergaß wohl, dass eine kleine neue Arbeitskollegin vor ihm saß. „Anders? Anders ist gar kein Ausdruck. Du hast das Gefühl, dir kann kein Typ das Wasser reichen. Du wärst das geilste und tollste auf Erden. Dein Selbstbewusstsein und Hochgefühl fahren eine gefährliche Reise mit dir ins rosarote Glück und du bist hemmungslos ‒ so hemmungslos wie niemals sonst.“ Ich lauschte gebannt seinen Worten und wurde immer neugieriger auf seine Geschichte, traute mich aber kein Wort zu sagen, damit er nicht unterbrochen wurde. „Als wir unsere kleine Nische gefunden hatten, drückte mir Christian gleich seinen Schwanz gegen meinen Arsch. Paula, ich schwöre, ich konnte durch die Jeans fühlen wie groß er genau ist. Und als ich mich ganz von ihm abwandte und ihm meinen Arsch entgegenstreckte... ‒ Willst du das überhaupt hören?“
Überhaupt hören, dachte ich, natürlich will ich. Ungeduldig und schon mächtig geil rutschte ich auf meinen Sitz hin und her. „Klar will ich, erzähl weiter.“ bat ich ihn.
„Okay, Baby, du willst es wirklich wissen, ja?“ Knut zog gerade irgendeine komische Show ab, die ich bisher noch nicht an ihm kannte und überlegte einen Moment, ob er jetzt auch gerade auf Drogen war.
„Also.“ erzählte er weiter. „Ich streckte ihm meinen Arsch entgegen und Christian lies sich nicht lange bitten. In Windeseile hatte er meine Hose geöffnet, runter gezogen und meine Ritze mit seinem feuchten Finger massiert. Ich weiß ja nicht, ob du schon mal Analverkehr hattest, aber wenn nicht... ‒ Mensch Paula, das ist der Hammer, sag ich dir.“
Wenn du wüsstest, dachte ich still, grinste ihn aber nur neutral und ein wenig schüchtern an. „Also, wo war ich stehen geblieben? Ach ja. Christians Finger an meinem Arschloch. Ich will ja nicht so ausführlich werden, aber er machte mich auf jeden Fall schon mal richtig schön bereit und weit. Paula, ich sag es dir. Wir hatten dann Sex in dieser kleinen schummerigen Ecke. Er hat mich nur ein bisschen geweitet und dann so was von hart zugestoßen, das war ein Hammererlebnis.“
Ich musste an meine Hammererlebnisse, wie Knut es so schön nannte, denken und war mächtig neugierig darauf, ob es bei Schwulen so anders war als bei Heteros. „Okay, er hat also seinen Schwanz in deinen Po gesteckt und ihr habt in der Ecke zusammen geschlafen. Habt ihr verhütet?“
„Safersex meinst du? Äh, ja, eigentlich immer. Ich glaube, Christian hat was übergezogen. Nun, ja, ich bin mir sicher. Warum? Blöde Frage jetzt, oder? Also! Habe ich schon gesagt, dass es hammermäßig geil war? Er hat mich so von unten nach oben ran genommen. So heftig, dass ich mit meinen Füßen immer vom Boden abgehoben bin. Und dabei hat er meine Stirn mit der einen Hand festgehalten und meinen Kopf somit an seinen gepresst. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Es war intergalaktisch geil. Er hat mich völlig vereinnahmt und ausgefüllt.“
Habe ich heute früh daran gedacht, mal kürzer zu treten und nicht mehr so viel Sex zu haben? Langsam wird es zu einer Art Sucht. Knut erzählt mir von seinem Fickfreund am Wochenende und ich schubbere mir hier am Sitz meine Muschi feucht. Paula, du musst wieder züchtiger werden, ermahnte ich mich selber. Ich muss aufhören, ständig an Sex zu denken, und bei jeder Gelegenheit Sex zu haben.
„...kannst du dir das vorstellen?“ fragte mich Knut. „Was denn? Was hast du mich gerade gefragt?“
„Ach vergiss es.“ sagte er leicht beleidigt. „Dr. Wickel ist gleich da und der ganze Zauber geht von vorne los. Hab ich dir schon gesagt, dass du das Archiv mit den ganzen Akten aufräumen und neu sortieren sollst?“
Toll, das Archiv aufräumen. Irgendwie hatte ich mir meine Aufgabe hier anders vorgestellt, aber ich fügte mich natürlich mit einem Lächeln.
Als ich später alleine in dem Raum mit den ganzen Akten und Polaroidfotos der Patienten war, musste ich mal wieder über mein Leben nachdenken. Es hat sich so irrsinnig schnell in den letzten Wochen und Monaten entwickelt, dass ich mir manchmal wie im Karussell vorkam. Vielleicht treffe ich ja irgendwann Mr. Perfekt und ich weiß, dass ich angekommen bin. Bei diesem Gedanken schaute ich mir die verschiedenen Fotos in den Akten an und plötzlich viel mir ein bekanntes Gesicht auf. Ich glaubte einen Mann von der Promi-Party von Mia wieder zu erkennen. Botoxinjektionen und Collagen im Gesicht, keine große Sache. Ich betrachtete das Foto und war mir eigentlich ziemlich sicher, dass es einer der Männer war, mit dem Mia sich auf der Party unterhalten hat. Witzig, wie klein Berlin mir plötzlich vorkam.
Bis zur Mittagspause sortierte ich eine Menge Akten durch und fühlte mich gegen ein Uhr wie gerädert. Gut, dass ich kein Date zum Lunch hatte, somit konnte ich alleine gegenüber im Coffeeshop meine Gedanken schweifen lassen und mal wieder ein bisschen über mein turbulentes Leben nachdenken. Ich zog mich rasch um und spazierte über die Friedrichstrasse auf die andere Straßenseite in meinen kleinen Coffeeshop, bestellte meinen Latte Macciato und setzte mich auf meinen Lieblingsplatz ins Schaufenster. Als ich gerade den warmen Milchschaum von meiner Oberlippe lecken wollte, tippte mir jemand auf die Schulter. Ich schaute wer es war und plötzlich drehte sich das ganze Café und ich hatte das Gefühl, dass mir jemand den Boden unter den Füßen wegzieht. „Hallo Paula, schön dich zu sehen.“ Ich blickte wieder aus dem Schaufenster, holte tief Luft und versuchte mich ein bisschen zu sammeln. Danach drehte ich mich langsam wieder zu dem Mann um. Leider stand er immer noch da und schaute mich an. „Was willst du denn hier?“ zischte ich ihm entgegen. „Wie, verdammte Scheiße, hast du mich überhaupt gefunden?“
„Paula, wie sprichst du denn mit mir? Lernt man das so in Berlin?“ In diesem Augenblick wusste ich, dass ich diesen Menschen hasste. Ich verachtete ihn für seine Belehrungen, für seine arrogante Art, seine Selbstverliebtheit, seine Art mich zu verletzen und ich hasste ihn ganz besonders dafür, dass er hier ungefragt in mein Leben drang. „Verschwinde und lass mich bloß in Ruhe. Flieg wieder nach Augsburg und fick deine kleine Französin weiter.“ Ich funkelte George aus meinen hass erfüllten Augen an und hoffte, er würde auf den Absatz kehrt machen und gehen. Doch ich hatte mich geirrt. So schnell wurde ich ihn nicht los. Eine Erkenntnis, die ich in der nahen Zukunft immer öfter zu spüren bekam. „Paula, du bist sehr erregt, beruhige dich doch erstmal. Du glaubst nicht, wie lange ich dich gesucht habe und endlich über deine Eltern den Namen deines neuen Arbeitgebers erhalten habe. Und dann sehe ich dich hier über die Straße in dieses Café laufen, was für ein Schicksal ‒ oder? Deine Mutter macht sich wirklich Sorgen...“
„Lass meine Mutter aus dem Spiel und lass mich endlich in Ruhe. Ich weiß gar nicht, was du hier überhaupt willst. Ich habe mich von dir getrennt. Und meine Entscheidung werde ich bestimmt nicht rückgängig machen, nur weil du nach Berlin gekommen bist und mich gefunden hast. Geh endlich!“ Ich schrie ihn fast an und hoffte, dass nicht so viele Gäste unsere Auseinandersetzung mitbekommen ‒ schließlich wollte ich hier noch öfter meinen Kaffee trinken.
George muss wohl gemerkt haben, wie ernst es mir in diesem Augenblick war und trat den Rückzug an. „Ich bin noch ein paar Tage hier. Ich habe ja deine Nummer und du meine. Ruf mich an, wenn du reden magst. Es tut mir alles so leid. Können wir nicht...“ Ich fiel ihm wieder ins Wort: „Nein, können wir nicht. Verschwinde! Verschwinde aus diesem Café, aus Berlin, aus meinem Leben. Lass dich nie wieder hier blicken und ruf mich nie wieder an.“ Danach drehte ich mich um und starrte aus dem Schaufenster. George strich mir noch einmal sanft über mein Haar und verließ wortlos den Coffeeshop. Ich atmete tief durch, rief in der Schönheitsklinik an, um mich krank zu melden und überlegte danach, was ich mit dem angebrochenen Tag anfangen sollte.
Auf den Weg nach Hause rief ich Max an und erzählte ihm die ganze Geschichte, nachdem ich mich ausführlich entschuldigt hatte, weil ich mich ewig nicht gemeldet hab. Es sprudelte nur so aus mir heraus. Meine offensichtliche Veränderung, meine sexuellen Eskapaden mit Betty und den verschiedenen Männern, Mia’s manchmal doch sehr komischen Verhalten, bis hin zu dem Besuch von George. Max diagnostizierte innerhalb von zehn Minuten einen extremen Nachholbedarf mit einer gehörigen Portion Narzissmus. Nur, zu dem Verhalten von Mia gegenüber Betty und zu dieser komischen Geheimniskrämerei wegen der Plakate, konnte er nichts sagen ‒ wie auch? Und dann sagte er etwas, was mich völlig verwunderte und ich nie mit gerechnet hätte. „Reg dich nicht über George auf, entspann dich und stecke ihn in die letzte Ecke deiner Gedanken. Lebe dein Leben, Paula. Lebe deinen Nachholbedarf aus. Du willst doch nicht in ein paar Jahren mit deinen unterdrückten Gefühlen und Trieben zu kämpfen haben, oder? Noch bist du jung und ungebunden. Allerdings solltest du Safer Sex betreiben und dich nicht in gefährliche Situationen begeben. Aber, wem sag ich das.“
„Dieser Rat aus deinem Mund, Max. Ich dachte, gerade von dir würde ich eine Standpauke erhalten und du würdest an mir eine neue Art von Ferntherapie ausprobieren. Danke für deine Worte. Ich bin gleich zu Hause und du hast mir wirklich weiter geholfen. Ich habe mich schon als ein oberflächliches Sexluder gesehen.“
Wir verabschiedeten uns und ich fühlte mich ein bisschen besser, als ich zu Hause ankam. Als ich jedoch in der Küche stand und meine Tasche auf dem Tresen ablegte, dachte ich erst, ich sehe nicht richtig. Es lagen schon wieder Plakate auf dem Esstisch. Um genau zu sein, an der gleichen Stelle, wie das letzte Mal. „Mia!“ schrie ich durch die Wohnung. „Bist du da?“ Ich lauschte und konnte aber nichts hören. Ich war allein. Wie kann sie nur so dumm sein? Aber auf der anderen Seite konnte sich nicht davon ausgehen, dass ich am frühen Nachmittag einfach hier auftauche. Dieses Mal war ich auf jeden Fall schlauer um holte schnell mein Handy aus der Tasche, um ein paar Fotos davon zu schießen. Das nächste Mal serviert sie mich nicht wieder mit Lügen und Ausflüchten ab, sondern erklärt mir endlich, was das hier auf sich hat.
Als ich genug Bilder gemacht hatte, ging ich erschöpft in mein Zimmer, zog mich aus und legte mich ins Bett. Eigentlich wollte ich mich nur kurz ausruhen und dösen, fiel aber sofort in einen tiefen Schlaf.
Als ich aufwachte, war es draußen dunkel und ich hatte gleich wieder das Gespräch mit George in meinem Kopf. Ich wollte es ihm unbedingt heimzahlen, was er mir angetan hatte und mir kam eine tolle Idee.
Schnell reservierte ich ein Hotelzimmer in der Nähe und sprach ihm auf die Mailbox mit unterdrückter Nummer: „Du bist mir heute aufgefallen und ich finde dich wahnsinnig erotisch. Frag nicht, woher ich deine Nummer habe. Frag nur, wie du mich glücklich machen kannst. Ich bin nur noch heute in Berlin, im Hotel Alexander Plaza, Zimmer 456. Ich liege nackt auf dem Bett und du darfst mich lecken, bis ich komme. Es wird stockdunkel sein, da ich mich ein bisschen dafür schäme. Melde dich in einer Stunde unten am Empfang.“
Ich war mir sicher, dass er sich so eine unverbindliche Gelegenheit nicht entgehen lassen würde. Schnell wusch und schminkte ich mich, zog mich an, packte noch ein paar Sachen zusammen und fuhr los.
In der Lobby ließ ich eine zweite Karte für ihn hinterlegen, damit er ungehindert in mein Zimmer kommen konnte und eilte schnell nach oben, um alles vorzubereiten.
Ich ließ nur eine kleine Kerze brennen und vergewisserte mich, dass er mit der wenigen Beleuchtung mein Gesicht nicht erkennen würde. Zu Hause hatte ich mich extrem übertrieben geschminkt, was mein Gesicht fremd erschienen ließ. Außerdem trug ich eine pink farbige Perücke, die ich mal bei Mia im Schrank gefunden hatte. Ich schaute noch schnell in den Spiegel und wusste, so erkennt er mich garantiert nicht.
Auf dem Flur hörte ich Schritte. Flink schmiss ich mich aufs Bett, zog die Beine an und spreizte sie einladend weit. Da hörte ich auch schon die Karte in der Tür und George betrat das Hotelzimmer. Er sah ein wenig verunsichert aus, da sich seine Augen wohl erst an die Dunkelheit gewöhnen mussten. Als er jedoch das Bett mit mir erblickte, zog er sich sofort ganz nackt aus und kam auf mich zu. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich hoffte, dass er mich nicht an meinen Geruch oder meinen Bewegungen erkennen würde. Doch er war viel zu geil, als dass er jetzt noch denken konnte. Ich öffnete meine Schamlippen und zeigte ihm, wie feucht und geil ich auf ihm war. Mein Kitzler ragte zwischen meinen Fingern hervor und ich wusste ganz genau, wie ich aussah und wie geil es ihn machen würde.
Sofort krabbelte er auf allen vieren aufs Bett und zog mich am Arsch passend zu sich hin. Ich genoss seine Berührung und freute mich, auf das was in den nächsten Minuten alles passieren würde.
George fuhr mit seiner Zunge durch meinen Schlitz und leckte mich zuerst ganz vorsichtig. Ich bog mich ins Hohlkreuz und stieß ihm immer wieder mein Becken entgegen, so dass er mich immer heftiger leckte. Dabei stemmte ich meine Füße fest in die Matratze und krallte mich an seinem Kopf fest. Seine Leckbewegungen wurden immer schneller und dann steckte er mir einen Finger tief in meine Muschi. Es wurde mir heiß und kalt, kleine Schweißperlen bildeten sich zwischen meinen Brüsten. Die Luft war mittlerweile zum schneiden dick. Es roch nach Schweiß und Lust. Ich bewegte mein Becken immer heftiger und George belohnte mich, indem er mir den Finger jetzt in meinen Arsch steckte und ihn sanft dehnte. Dabei saugte er an meinem Kitzler und spielte mit seiner Zunge daran.
Ich merkte, dass er seinen Schwanz wichste und es auch bei ihm nicht mehr lange dauern würde. Abrupt stieß ich ihn ein bisschen von mir weg und wälzte mich auf den Bauch. Ich wollte nun doch von ihm gefickt, und nicht nur geleckt werden. Was gibt es denn schöneres, als von einem dicken Schwanz so richtig ausgefüllt zu werden. Ich kniete mich hin und streckte ihm meinen Arsch entgegen. Zuerst fing er wieder nur an mich zu lecken und mir seinen Finger in die Muschi zu stecken. Als ich jedoch immer heftiger stöhnte und ihm immer mehr meinen Arsch entgegenstreckte, konnte er sich nicht mehr zurück halten. Er packte mich an meinen Hüften und fixierte mich so, dass ich auch nicht einen Zentimeter abweichen konnte. Dann spürte ich, wie er langsam in mich eindrang. Alte Gefühle und Erinnerungen kamen auf und ich musste mich extrem zusammenreißen, nichts zu sagen. Selbst mit dem Stöhnen hielt ich mich extrem zurück, nicht, dass er mich daran erkannte. Ich fühlte seinen Finger, wie er wieder in meinen Arsch eindrang und mich im Rhythmus massierte. Dabei fickte er mich so heftig, dass ich merkte, wie sich der Orgasmus langsam von den Fußspitzen aus anbahnte. Er kroch förmlich immer höher und ich zuckte nur noch unkontrolliert auf allen vieren vor ihm rum. George stieß so heftig zu, dass ich seinem Gewicht nicht mehr standhalten konnte und ließ mich auf den Bauch fallen. Dort ritt er mich wieder so stark, dass mich in sekundenschnelle der Orgasmus überfiel und fast wegriss. Gleichzeitig kam auch George. Er zog seinen Schwanz raus und spritze mir auf den Arsch. Danach verteilte er alles in meiner Ritze und leckte mich sorgfältig ab. „Du bist so geil und so schön. Ich will dich unbedingt wieder sehen. Wie heißt du eigentlich? Und woher hattest du meine Nummer? Das ist alles so unwirklich.“
Ich machte mich von ihm frei und ging wortlos im Bad. Dort schloss ich mich ein, nahm meine Perücke ab und wusch mein Gesicht sorgfältig unter der Dusche. Ich hörte, wie er einmal an meine Tür klopfte und zu mir wollte, ließ mir dadurch aber nur extra lange Zeit. Als ich mich wieder hergerichtet hatte, verließ ich wieder das Bad. Im Schlafzimmer herrschte noch immer die schummerige Stimmung und die Luft roch nach Sex. George lag auf dem Bett und hatte sich aus der Minibar bedient. „Trink ruhig was du magst und habe noch eine schöne Nacht. Du bist ja auch derjenige, auf den das Zimmer bestellt ist und der zahlt.“ Mit diesen Worten knipste ich die grelle Deckenbeleuchtung an und sah, wie er mit dem hellen Licht zu kämpfen hatte. Meine Augen waren schon von dem hellen Badezimmer daran gewöhnt und ich konnte ihn ungehindert anstarren. „Hey, was soll das denn? Und was hast du gerade gesagt? Du kennst doch nicht mal meinen Namen.“ Er wälzte sich auf dem Bett, wie ein kleiner Junge und versuchte durch seine Finger zu blinzeln, um seinen Peiniger zu erkennen. „Du bist erbärmlich.“ zischte ich ihm entgegen. „Du wirst dich kein Stück ändern und immer wieder alles ficken, was sich dir darbietet. Egal, ob du die Frau kennst ‒ ja, sogar egal, ob du sie siehst. Hauptsache, sie hat ein Loch, wo du was reinstecken kannst. Verschwinde aus meinem Leben und trau dich nie wieder in meine Nähe. Du bist der letzte Dreck.“ Mit diesen Worten machte ich auf den Absatz kehrt und lies einen völlig verwirrten und am Boden zerstörten George zurück. Als ich an der Tür ankam, hatte ich scheinbar zu viel Adrenalin im Blut und zog sie mit so viel Elan auf, dass ich sie mir heftig vor die Stirn schlug. Ich hatte das Gefühl, mir fliegt der Kopf weg und mir wurde schlagartig schwindelig und ich fiel auf den Boden.
Da lag ich nun und kam langsam wieder zu mir. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und wie durch eine Mauer kamen langsam die Geräusche wieder bei mir an und mein Verstand schaltete sich ein. Ich schaute mich um und erschrak total, weil ich nicht mehr auf dem Boden im Hotel lag. Wo befand ich mich? Hat George mich ins Bett getragen, als ich ohnmächtig war? Ich setzte mich auf und schaute mich in dem Raum um, in dem ich mich befand und langsam fand ich meine Orientierung wieder.
Ich war immer noch bei mir im Bett, in meinem Zimmer und draußen wurde es langsam dunkel.
Schon wieder ein Traum mit George, hoffentlich hört das endlich bald mal auf.

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