Der Abend  

Eroticum63 53M
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7/3/2006 11:59 pm
Der Abend


Ich erreichte kurz vor Acht das verabredete Restaurant,eilte hinein und erkundigte mich hastig nach dem von mir reservierten Tisch. Ich konnte aufatmen, die Geschäftspartner waren noch nicht eingetroffen. So setzte ich mich erstmal und bestellte zunächst für mich an der Bar ein Glas Wasser. Ich mochte diese „ungezwungenen“ Termine nicht. Wenn sie auch in einem lockeren Ambiente stattfanden, so konnten sie auch schnell zu einem Dschungel mit unschönen Fallen werden. Für mich war somit die Anspannung größer, als bei ähnlichen Treffen in unserem Konzern. Ebenso trug die Gästeliste nicht gerade zu meinem wohlbefinden bei. Es ging um Folgeverträge mit der Firma Schauermann & Söhne GmbH die sich mit drei Personen angemeldet hatten. Ich war mir sicher, dass dieser Trupp wieder von Erwin Zabanski, dem Prokuristen der Firma angeführt wurde. Zabanski bestand aus einer 1,80 m hohen und mindestens 150 kg schweren Masse, die immerzu grinsend ersuchte seine Position herauszustellen, von der vor allem er überzeugt war, dass sie mächtig ist.

Während ich noch hoffte, dass dieser Abend bald zu Ende gehen würde, öffnete sich die Tür des Restaurants und Zabanskis Grinsen traf mich wie vermutet. Ich versuchte mit dem letzten Schluck Wasser meinen Ekel runter zu spülen, da trat Zabanski schon auf mich zu. „Ich grüße sie.“, platzte er wie immer lautstark heraus, als wären wir alleine in diesem Lokal. Ich setzte mein gespieltes Lächeln auf und tat so, als wenn es an diesem Abend nichts besseres gäbe als mit Zabanski und Gefolge die Zeit tot zu schlagen. Ach ja, das Gefolge. Zabanski stellte vor, wie er mich schon begrüßte: laut und deutlich und grinsend! Dabei hielt er sich noch nicht einmal an die Etikette und stellte mir zunächst seine männliche Begleitung vor: „Das ist Herr Beuse, Christian Beuse, mein Mitarbeiter.“ Ich gab einem verschüchterten Endzwanziger die Hand und Zabanski vollendete die Runde: „Hier haben wir noch Frau Insa Fröse, meine Sekretärin, die mir immer alles nach trägt“, versuchte er zu Scherzen und ich lachte obwohl mir ganz und gar nicht zum Lachen war. Zum Glück war Insa Fröse ein Highlight in dieser Runde und zynisch hoffte ich nur, dass Zabanski seinen „Packesel“ nicht vor dem Haus anbindet und Wasser raus stellen lässt.

Der Abend zog sich, es wurde geplaudert und über Zabanskis Witze gelacht. Irgendwie war dieses Meeting völlig überflüssig, da schon öfter mit dieser Firma Folgeverträge abgeschlossen wurden und mögliche Änderungen schon im Vorfeld verhandelt und abgesegnet waren. Diese Meetings dienten allein Zabanski um sich zu präsentieren. Ich hörte nur noch mit halben Ohr zu, dachte nur: „Ja, ja, du Arsch“, und inspizierte mein Gegenüber: Insa Fröse.

Sie hatte eine wunderbare Figur, das war mir schon aufgefallen, lange schwarze Haare, eine wohlgeformte, nicht zu große Oberweite und ein wirklich schönes Gesicht. Ihr Kostüm betonte das Arrangement geballter Weiblichkeit und ich ertappte mich bei dem Gedanken,sie ficken zu wollen. „Ich renne wie in Trance durch die Weltgeschichte und bin spitz auf fast alle Männer, denen ich begegne. Außerdem bin ich absolut fasziniert von und fixiert auf meine Titten. Die sind mit satter Körbchengröße C auch, richtig präsentiert, ein wahrer Blickfang.“, lies ich sie in meiner Fantasie denken und fragte mich, woher ich diese Textpassage kenne. Ja, ich hatte ihn gelesen, in MaraMe's Blog. So verlief der Abend, Zabanski witzelte, Beuse schwieg, Insa lächelte und ich lies mir von ihr gedanklich den Schwanz lutschen bis ich ihr Gesicht besamte. In all diesen Gedanken versunken, war ich plötzlich überrascht, als Zabanski sich verabschieden wollte und aufstand. Ich hatte Mühe meine Erektion zu verbergen, und bewegte auch mich etwas holprig aus der sitzenden Position heraus. Beuse zeigte erwartungsgemäß keine Regung und Insa, mit der ich heute Abend zumindest in meiner Fantasie einen geilen Fick erleben durfte, lächelte mich nur an. „Ob sie etwas gemerkt hat?“, fragte ich mich.

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